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Das Katharineum und die Reformation

Am 31. Mai fanden sich abends etwa 80 Interessierte aus Schüler-, Eltern- und Lehrerschaft in der Aula zusammen, um dem von Herrn Leißring konzipierten Abend zum Thema „Das Katharineum und die Reformation“ beizuwohnen.

Vier Vorleserinnen und Vorleser aus der Oberstufe sowie Herr Leißring selber boten eine Mischung aus Sachinformationen, Originalzitaten und Bildern rund um das durch die reformatorische Bewegung erst gegründete Gymnasium dar. Dabei trat auch viel Überraschendes zu Tage: Wer hätte zum Beispiel gedacht, dass der Lateinunterricht anfangs aus dem Auswendiglernen des „Donat“, einer kompletten Grammatik, bestand? Oder dass die unterschiedlichen Klassen nicht nach Alter, sondern nach „vorstande“, also Verstand, eingeteilt wurden?

Aufgelockert wurde die gut einstündige Veranstaltung durch zeitgenössische reformatorische Lieder wie „Eine feste Burg ist unser Gott“, die vom Neuen Kantorat gesungen wurden.

Besonders viel Applaus ernteten die Schauspieler aus den Klassen 5 und 8, die Schulszenen aus den Gründungszeiten des Katharineums präsentierten. Von Herrn Leißring, der selbstverständlich den Lehrer verkörperte, mussten sie aber auch den einen oder anderen Tadel für Faulheit und nicht gelernte Lateinvokabeln einstecken.

Zum Schluss erfolgte der Hinweis auf eine weitere Veranstaltung am Katharineum im Zuge des Reformationsjubiläums: In einem ähnlichen Format wird am 20. September um 19:30 Uhr „Der multiple Luther – Wie verschiedene Zeiten den Reformator sahen“  mit Texten und Bildern aus fünf Jahrhunderten präsentiert. Dabei geht es dann weniger um unsere Schulgeschichte, sondern eher um einen allgemeinen Überblick über die langfristigen Folgen der Reformation.

Auch dazu sind Schüler-, Eltern- und Lehrerschaft wieder herzlich eingeladen!

 

Redaktion des Website-Teams