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Das Krippenspiel – langjährige Tradition auf Plattdeutsch

Wie in jedem Jahr fand an den vier letzten Tagen vor Weihnachten das Lübecker Krippenspiel in der Aegidienkirche statt. Das Schauspiel auf plattdeutsch hat eine lange Tradition und stand wie immer unter der Leitung von Herrn Fick und Herrn Hampel. Und auch wenn sich das Drehbuch seit der Uraufführung nicht geändert hat, lockte das Krippenspiel auch dieses Jahr an allen Tagen wieder viele Besucher an, die die Kirche sicher zumeist beeindruckt wieder verließen. Denn als die Schauspieler, nachdem die Glocke zur vollen Stunde geschlagen hatte und alle zusammen „Makt hog de Dör“ gesungen hatten, mit ihrem ersten Lied begannen, wurde es still und alle hörten gebannt zu. Und in der nächsten Stunde verbreitete die Geschichte der Geburt Jesu eine sehr weihnachtliche Stimmung bei allen Anwesenden.

Zwar hat bestimmt nicht jeder jedes Wort verstanden, jedoch war das für die Wirkung des Stückes überhaupt nicht störend. Im Gegenteil: die plattdeutsche Sprache verleiht dem Lübecker Krippenspiel doch etwas Besonderes. Und eben diese unterscheidet es auch von anderen und macht es zu einem besonderen Ereignis der Vorweihnachtszeit.

Vielen Dank an Herrn Fick und Herrn Hampel, dafür, dass sie wieder einmal so tolle Vorführungen auf die Beine gestellt haben!