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Fassade im Herbst (Slider)
Kreuzgang

Gegenbesuch bei unseren Austauschpartnern in England 2017

Nachdem wir im März unsere Austauschpartner aus England zu Gast hatten, machten wir uns nun zum Gegenbesuch auf. An einem Mittwochmorgen ging die Reise nach Manchester vom Hamburger Flughafen aus los. Die allgemeine Stimmung war sehr gut, was auch an einem spendierten Eis lag. Der Flug war kurz und ehe wir uns versahen, waren wir am Flughafen in Manchester angekommen, wo uns unsere Austauschpartner schon erwarteten. Nach einer kurzen Begrüßung ging es dann zu den jeweiligen Gastfamilien nach Hause.

Nicht nur diese, sondern auch die Freunde unserer Austauschpartner stellten viele Fragen über Deutschland und erzählten auch selber viel über England, was beispielsweise die teilweise langen Busfahrten zur Schule sehr unterhaltsam machte. Nicht nur in diesen Gesprächen, sondern auch beim Schulbesuch ließen sich Unterschiede feststellen: Das Schulgebäude war um einiges größer als das Katharineum. Außerdem gibt es Fächer wie Nursing (Krankenpflege) oder Psychologie. Der Geschichtsunterricht war allerdings wie hier in Deutschland. Nach unserem „ersten Schultag“ verbrachten wir unsere Freizeit zum Beispiel bei Nandos, einer sehr beliebten und überall präsenten portugiesischen Fastfoodkette.

Am Freitag hatten wir eine Stunde Deutsch, in der wir uns mit deutschen und englischen Redewendungen wie “ein Sturm in einem Wasserglas”, was im Englischen mit “a storm in a tea cup “ übersetzt wird, beschäftigten. Nach dem Deutschunterricht fuhren wir mit dem Bus in die Stadt. In der City of Manchester haben wir dann eine von unseren Austauschpartnern geführte Stadttour gemacht und das Museum Of Science and Industry besucht. Abschließend sind wir mit der ganzen Gruppe zu Pizza Hut Essen gegangen.

Am Samstag fuhren wir nach Liverpool und mussten dort zur Abwechslung mal nicht zu Fuß durch die Stadt laufen, sondern konnten uns oben im Doppeldeckerbus bei 31 Grad und Sonne ohne Dach den Fahrtwind um die Ohren wehen lassen. Nach der Bustour hatten wir sehr viel Zeit uns die Stadt selbstständig anzuschauen und zum Beispiel bestimmte Bücher in der Bibliothek zu suchen.

Am Sonntag haben wir alle etwas mit den Gastfamilien unternommen. Manche sind nach Blackpool zu einem Vergnügungspark gefahren oder haben – wie in meinem Fall – eine Gartenparty besucht.

Am Montag trafen wir uns im anderen College und sind mit einem kleinen Bus nach Limepark, einem alten Herrenhaus, gefahren. Dort konnte man sich als Person des 19. Jahrhunderts verkleiden, was uns viel Spaß machte. Sobald wir nach draußen in die Hitze kamen, entwickelten wir allerdings großes Mitgefühl mit den Damen dieser Zeit, denn die Kleider waren für eine solche Hitze nicht gemacht. Am Nachmittag ist ein Teil von uns noch in ein Jumphouse (eine Halle voll mit Trampolins und Parcoursmöglichkeiten) gefahren und zum Schluss zu McDonald’s gegangen.

Am letzten Tag vor der Rückreise haben wir Chester besucht und dort eine Stadttour gemacht. Chester hatte einen ganz anderen Charakter als die sehr modernen und deutlich hektischeren Städte wie Manchester und Liverpool.

Der Abschied war einerseits traurig, weil man gerade die Gastfamilie so richtig kennengelernt hatte, aber andererseits freute man sich natürlich auch wieder auf Lübeck. Tatsächlich flossen sogar ein paar (oder – besser gesagt – sehr viele) Tränen, da sich teilweise so enge Freundschaften gebildet hatten.

Emma Lenze, Eb