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Eulenwanderung der Wald- und Wiesen-AG

Unter der Führung der Gebrüder Schädler vom NABU erlebten wir am Freitag (31.1.) eine ganz besondere Exkursion. Wir machten uns auf die Suche nach dem Waldkauz, der mit einigen Paaren im Lauerholz vertreten ist. Wie auf dem Foto deutlich zu sehen ist: es war dunkel.

Im Winter sind die Chancen am besten, wie wir von den erfahrenen, rund dreißig Jahre tätigen Naturschützern hörten; nicht nur weil es früh dunkel wird, sondern auch weil die Waldkauzpaare in den Wintermonaten wieder zueinander finden, während Männchen und Weibchen im Sommer eher den Abstand voneinander suchen und dadurch ungünstiger verteilt sind. Trotz allem ist die Tierbeobachtung in freier Wildbahn stets ein Glücksspiel. „In der Natur erlebt man nichts zweimal!“, wie Herr Schädler sagte.

Und wir hatten Pech. Mit einer Klangattrappe versuchten die Brüder Tiere anzulocken. Grundsätzlich ist das verboten, aber die beiden Eulenschützer haben eine Genehmigung vom Umweltministerium. Gegenüber Störgeräuschen und Menschen sind Eulen recht unempfindlich. Wenn sie aber glauben, dass fremde Tiere in ihrem Revier rufen, müssen sie natürlich nach dem Rechten schauen. Auf diese Weise konnten bei der ersten Wanderung im Dezember etwa sechs Tiere angelockt und gehört werden. Auf der ersten im Januar konnten auch einige gesichtet werden, auf der zweiten sogar sechs Tiere und als wir nun teilnahmen: gesichtete Tiere: 0, gehörte Tiere: 1.

Immerhin … Eine (vage) Vermutung war, dass die Weibchen aufgrund des sehr warmen Winters schon brüten, wodurch die Chance der Sichtung schon um 50 % reduziert würde. Und trotzdem! Genügsam wie der Naturliebhaber so ist, waren (fast) alle zufrieden und haben die Wanderung im nächtlichen Wald samt Ausblick (s. Foto) sehr genossen. An dieser Stelle sei den Herren Schädler vom NABU herzlich gedankt!

Vielleicht sehen wir ja welche im nächsten Jahr?!

Euer Kaffka