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Furioses Orchesterkonzert!

Am Abend des 27. Februars füllte sich unsere Aula trotz Grippewelle und verschneiten Straßen mit Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern, Eltern, Großeltern, Geschwistern, Ehemaligen und weiteren interessierten Gästen: Sie alle bildeten das Publikum für ein umfangreiches Konzert unserer drei Orchester.

Den Anfang machte das Junior-Orchester unter der Leitung von Herrn Schult. Die jungen Musikerinnen und Musiker spielten zuerst den „Easy Blues“ von Felix Janosa und meisterten das durchaus anspruchsvolle Stück mit Bravour – man merkte, dass sie schon ein ganzes Schulhalbjahr inklusive einer Probenfahrt zusammen musizieren. Bei „Step Two 2.2.“ (ebenfalls komponiert von Felix Janosa) konnten Streicher, Bläser, Pianisten und Schlagwerker jeweils zeigen, zu was für schwungvoller Musik sie in der Lage sind. Auch einzelne Soli klappten sehr gut und beeindruckten das Publikum. Dieses applaudierte anschließend begeistert.

Danach lauschte das Junior-Orchester gespannt darauf, wie sich das Musizieren in unsere „größeren“ Orchestern für sie gestalten könnte: Das frisch von seiner Probenfahrt zurückgekehrte Schüler-Orchester präsentierte unter dem Dirigat von Herrn Hampel ein anspruchsvolles Programm. In der Promenade aus „Bilder einer Ausstellung“  von Modest Mussorgski zeigten die Musikerinnen und Musiker aus den Jahrgängen 7 bis E von zart und leise bis kraftvoll und laut eine große Bandbreite an musikalischem Ausdruck. In den darauffolgenden Stücken „Robin Hood and his merry men“ sowie „Cha-Cha“ beeindruckten sie nicht nur mit einer sauberen Intonation der Unisono-Stellen, sondern vor allem mit großer Spielfreude und ernteten am Ende viel Applaus.

Im Anschluss daran übernahm unser vor einer Woche von seiner Oslofahrt zurückgekommenes Schulorchester die Bühne. Eltern, Lehrkräfte, Ehemalige, Gäste und natürlich viele Schülerinnen und Schüler spielten unter der Leitung von Konstantin Schiffner aus dem Musikprofil des Abiturjahrgangs die Ouverture zur Oper „Fierrabras“ von Franz Schubert. Von diesem variantenreich und dynamisch differenziert vorgetragenen Stück zeigte sich das Publikum begeistert und spendete minutenlang Applaus für Dirigent und Orchester. Dann übernahm Herr Hampel bei „Hochzeit auf Troldhaugen“ von Edvard Grieg wieder das Dirigat und schickte die Zuhörerschaft mit diesem schwungvollen Hochzeitsmarsch in die Pause.

Das durch Brezeln und Getränke gestärkte Publikum wurde mit einem Hornsignal zurück in die Aula gerufen und zeigte sich dort umso begeisterungsfähiger. Die „L’Arlesienne Suite Nummer 2“ von Georges Bizet bot in den ersten zwei Sätzen „Pastorale“ und „Intermezzo“ und dem Schluss „Farandole“ großes Orchester, während das Menuett von den Solistinnen an Flöte und Harfe nahezu allein und sehr schön bestritten wurde. Danach kündigte Herr Hampel dem Publikum die einzigartige Möglichkeit an, ein Musikstück zum ersten und vermutlich auch letzten Mal zu hören: Die weitestgehend unbekannte „Skandinavische Suite Opus 77“ von Emil Juel-Frederiksen verlangte dem doch schon etwas erschöpften Orchester einiges ab.

Doch die Filmmusik aus dem Musical „My Fair Lady“ beflügelte alle, ob auf der Bühne oder im Zuschauerraum, und hatte sicher den einen oder anderen Ohrwurm zufolge. Zuletzt entführte das Schulorchester noch mit dem Musical-Medley zu „Evita“ von Andrew Lloyd Webber aus dem verschneiten Lübeck in südliche Gefilde. Der Schlussapplaus des Publikums war dermaßen ausdauernd, dass er schließlich vom Dirigenten mit einem „Und Tschüß“ beendet werden musste. Im Anschluss klang der Abend noch im Refugium aus.

Vielen Dank an alle Musikerinnen und Musiker, die Dirigenten, die guten Geister im Hintergrund (ob auf der Technik-Empore oder beim Ausschank in der Pause) und an das grandiose Publikum für einen sehr gelungenen Abend!

Redaktion des Website-Teams