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Fassade im Herbst (Slider)
Kreuzgang

Griechenlandfahrt 2018 – Ein Online-Tagebuch

An dieser Stelle wird es die nächsten Tage immer wieder tagesaktuelle Berichte und Bilder direkt von der Griechenlandfahrt geben.

Fotografin: SAA

Gruppenbild

Freitag, 28. September:

Heute morgen wachten wir auf und draußen standen die Kronen der Bäume waagerecht im Wind. Über Nacht war ein Medicane aufgezogen, ein Hurrikan am Mittelmeer. Nach dem Frühstück musste die Entscheidung gefällt werden, ob wir trotz Sturms aufbrechen. Bei vermeintlich schwächeren Wind fuhren wir zum Tempel in Bassai, dieser liegt auf einem etwa 1100 Meter hohen Berg. Oben angekommen, war es dann doch wieder sehr windig. Die Verkleidung, die der Tempel zum Schutz hatte, quietschte, pfiff und flatterte im Wind. Unter der Planenkonstruktion konnte man einen sehr gut erhaltenen Tempel aus Sandstein bewundern, der zweitbest erhaltene Griechenlands. Auf der Hin- und Rückfahrt nach Bassai fuhren wir durch eine tolle Berglandschaft (Arkadien, siehe Foto).

Fahrt durch die Arkadien

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Als zweites Ziel ging es nach Olympia. Wir besichtigten das Museum mit Skulpturen, Teilen von Giebeln und Bauten. Dann schauten wir uns das Außengelände an, vor allem das Stadion, wo die Siegerehrung der Staffelläufer unter uns und ein Wettrennen stattfand. Bei zunehmendem Regen beendeten wir unsere Besichtigung und fuhren mit all diesen neuen Eindrücken zurück ins Hotel. Weitere Medicane und Reiseberichte folgen!

Fotografin: SAA

Siegerehrung unser Staffelläufer in Olympia

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Samstag, 29. September:

Windböen peitschten gegen unsere Fenster, der Wind fegte über die Olivenbäume und am nächsten Tag erlebten wir wieder das seltene Phänomen Medican!

 

Nach dem Frühstück ging es bei zunehmendem Starkregen zum Nestorpalast. Dieser wurde in den letzten Jahren überdacht, sodass man auf hängenden Brücken unter einem Dach über die Ruinen gehen konnte. Abenteuerlich wurde es als die Brücken durch die Böen anfingen zu schwingen. Nachdem wir die Mauern des Thronsaals und die älteste Badewanne Europas entdeckt hatten, ging es im Regen einen kurzen Weg zurück zum Bus.

Dann schloss sich eine lange Fahrt nach Nafplion an. Auf der Strecke dorthin nahm der Regen mehr und mehr zu. Zwischenzeitlich fuhr der Bus im Schritttempo, weil die Scheibe beschlug. Die Sichtweite war teilweise sehr beschränkt. An den Straßenrändern bildeten sich reißende Ströme oder die Straße war überschwemmt. Der Fluss, den wir über eine Brücke überquerten, war zu einem stürzenden braunen Ungetüm geworden. In Nafplion angekommen, hatten wir einen regnerisch schwächeren Zeitabschnitt erwischt. Wir schauten uns die Festungsanlage von unten an und erfuhren viel über die Geschichte Nafplions, die der Festung und der Geschichte Griechenlands. Von Nafplion aus fuhren wir noch kurz in unser Hotel. Dort angekommen lag zwischen uns und dem Hotel noch etwa 200 Meter. Der Medican hatte seinen Höhepunkt erreicht… Der Weg zum Hotel, hatte sich in einen stürzenden Fluss verwandelten. Zuerst versuchte man sich noch trocken zu halten, doch nach und nach gab man ein Kleidungsstück auf und kam schließlich pitsch nass im Foyer an.
Die Griechenlandfahrt-Gemeinschaft konnte trotz der Nachwirkungen des Medicans noch einen weiteren Teil der Peloponnes kennenlernen. Morgen geht es dann an drei weitere antike Stätten. Welche? Lasst euch überraschen!

Sonntag, 30. September:

Heute stand einiges auf dem Programm der Griechenlandfahrer. Nach dem Frühstück im Hotel und einer kurzen Badeeinlage im nahegelegenen Meer fuhren wir zu unserem ersten Ziel: Mykene. Dort besichtigten wir zuerst das Atreus-Grab, ein besonderer und gut erhaltener Bestandteil der Stadt, auf den das Museum und die Ausgrabungsstätte folgten. Diese lag, wie auch schon die Ausgrabungsstätte in Delphi, hoch auf einem Berg, wo es zum Glück nur leicht nieselte. Womöglich ist der Medicane bereits vorbeigezogen, doch das können wir erst in den folgenden Berichten bestätigen.
Weiter ging es in Tiryns. Der Wind war hier zwar etwas stärker, jedoch lange nicht so stark wie bereits Erlebtes. Erneut wurde hier eine Ausgrabungsstätte bewundert, jedoch kein Museum. Von einer hohen Stelle aus konnten einige von uns sogar die vorher besichtigte Stadt Mykene auf einem gegenüberliegenden Berg erkennen.
Zum Abschluss fuhren wir nach Epidauros, welches in der Antike ein Kurort war. Auch dort wurden Museum und Ausgrabungen betrachtet. Das Wetter, das zunächst friedlich zu sein schien, schlug rasch auf Regen um (zu diesem Zeitpunkt begannen wir gerade unsere Tour über das Außengelände im Freien). Dieser endete natürlich genau dann, als wir wieder im Bus Richtung Hotel saßen.

Und wie es ab morgen in der Hauptstadt Griechenlands ist, seht Ihr in den folgenden Berichten!

 

Montag, 1. Oktober:

Das erste Ziel des Tages war Korinth. Nach einer erneuten morgendlichen Badeeinlage fuhren wir mit dem Bus in die römische(?) Stadt (sie wurde von Römern eingenommen, war aber vorher griechisch), in der wir die Ausgrabungsstätte besichtigten.
Von dort aus fuhren wir zu einer Raststelle, um zu picknicken. Sie lag in der Nähe des Isthmos von Korinth, sodass wir ihn ebenfalls bestaunen konnten. Dieser Isthmos ist eine Landenge, welche ca 76 m tief ist(!).
Der nächste und letzte Halt des Tages war die Hauptstadt Griechenlands: Athen. Es ist die größte Stadt im Land und hat die höchste Einwohnerzahl aller Städte Griechenlands. Die vielen Menschen machen es manchmal etwas kompliziert, sich in der fremden Stadt zurechtzufinden.
In Athen besichtigten wir am Abend noch das Nationalmuseum. Dieses ist im Vergleich zu anderen Museen ziemlich groß, da es die Geschichte von ganz Griechenland thematisiert (und nicht nur das, es waren auch einige Ägyptische Ausstellungsstücke zu sehen). Von Marmor- und Bronzestatuen bis hin zu einem Abteil, in dem ausschließlich Vasen stehen. All dies und mehr findet sich im Nationalmuseum.
Weitere Berichte folgen, und außerdem: das Wetter ist besser geworden! Drückt uns die Daumen, dass es auch so bleibt

Die Eindrücke vom heutigen Tage:

 

Dienstag, 2. Oktober:

„Quork, Quork“ machte unser Wecker mit Entenklingelton, als wir heute morgen um 7 Uhr aufstanden, denn um 7:30 Uhr gab es Frühstück. Warum so früh?! Es ging nach Ägina! Eine Insel, etwa 25 Kilometer entfernt von der athenischen Küste. Mit der Metro ging es durch Athen zum Hafen. Von dort aus fuhren mit einem Schiff etwa 75 Minuten auf die Insel. In Ägina angekommen, holte uns ein Privat-Bus ab und fuhr uns hoch auf einen Berg zum Aphaia-Tempel. Dort wurden wir durch ein weiteres Referat über die Geschichte Äginas und der des Tempels informiert. Von dort oben hatte man einen atemberaubenden Blick über die Inseln in die Buchten und Häfen. Das Wasser hatte teilweise eine türkise Färbung. Oben auf dem Tempel wurde man streng überwacht von Frauen mit Trillerpfeifen. „Sonnencreme auf einen Stein stellen? Du spinnst wohl!!“ Als wir uns den Tempel angeguckt hatten, wanderten wir eine Dreiviertelstunde in eine Bucht. Das berühmt berüchtigte Versorgungsteam, kaufte in einem nahegelegenen Supermarkt Proviant ein. Am Meer fanden wir den schönsten Baum weit und breit und er spendete sogar noch Schatten. Jeder belegte sich ein leckeres Brot und Frau Saage schnitt für Ihre „Griechenlandfahrt-Kinder“ die Tomaten klein. Ein größter Teil hüpfte dann ins Meer und plantschte dort ein wenig. Nach und nach gingen kleine Grüppchen in das Dorf, guckten sich die Läden an und deckten sich mit Pistazien, salzig, nicht salzig oder in Honig, ein. Nach etwa drei Stunden am Strand fuhren wir mit einem Bus in die Stadt. Lustigerweise war der Bus ein sehr alter deutscher Bus… leider sah er aber auch so aus. In der Stadt selbst hatten wir dann eine halbe Stunde Freizeit, um dann sehr sehr leckeres Gyros, Pork oder Chicken zu essen. Schließlich fuhren wir mit der Fähre auf die leuchtenden Lichter Athens zu.

Dieser tolle Tag in Ägina wurde durch die Kulturmark ermöglicht und die ganze Griechenlandfahrt-Gemeinschaft ist sehr sehr dankbar, das ihnen dieses Erlebnis ermöglicht wurde.

Mit der Metro ging es über viele Stationen durchs nächtliche Athen zurück ins Hotel. Morgen gibt es Athen pur für uns!
Freut euch auf unseren Bericht!

 

 

Mittwoch, 3. Oktober:

Anstrengung, Aufregung, Sonne, der letzte volle Tag in Athen.
Morgens nach dem Frühstück gingen wir in den Metrobahnhof. Wie in vielen anderen Großstädten ist auch hier das System mit Tickets, die kleine Tore öffnen und schließen, angekommen. Es bringt aber den Stress mit sich, dass man sein Ticket nicht verlieren darf, denn man braucht es bei der Zielstation noch einmal. Also verpackten alle ihr Ticket sicher. Heute ging es als erstes in das Akropolis-Museum, ein wirklich schicker Neubau. Beim Betreten musste man durch eine Sicherheitskontrolle, da im Museum extrem wertvolle Dinge aufbewahrt werden. Das Museum hat teilweise Glasböden beziehungsweise Decken, durch die man im Erdgeschoss auf eine Ausgrabung unter dem Museum blicken kann. Das Obergeschoss ist aufgebaut wie der Parthenontempel. Die dorischen Säulen waren stilisiert zu Stahlsäulen und der Fries aus einzelnen Szenen war dort aufwendig angebracht worden. Den Prozess der Restauration und der Anbringung im Museum konnte man sich in einem Film angucken. Nach dem Besuch im Museum war der Plan auf die Akropolis hoch zu wandern. Allerdings brauchte man dafür ein bestimmtes Gruppenformular von einer Behörde (Autor hat den genauen Namen vergessen). Während Frau Saages Schnitzeljagd nach dem Formular fing es leicht an zu nieseln. Prompt tauchte ein Mann auf und bot Regenschirmen zum Verkauf an. Da sind sie hier echt gewieft!
Schließlich schafften wir es dann in der Athener Hitze oben auf die Akropolis. Dort wurde uns mittels eines weiteren Referats die Geschichte der Gebäude nahegebracht. Von dem berühmten Berg auf dem die Akropolis steht, konnte man herunter ins Dyonisos-Theater schauen, dort liefen die Proben für eine Aufführung. Kurz beobachteten alle (zugegeben etwas vergnügt) die Tanz und Choreinlagen.

Nach dem Besuch der wohl berühmtesten Stätte Griechenlands ging es natürlich Gyros essen. Aber nicht irgendein Gyros, nein das beste der Welt! In dem Lokal wurde unser Essen begleitet von zwei Männer, die Livemusik performten, was für einen sehr griechischen Flair sorgte. Als alle gegessen hatten und sichtlich zufriedener waren, ging es zur Agora. „Agora“ ist Alt-Griechisch für Marktplatz. Man sollte das Wort Marktplatz flächenmäßig nicht unterschätzen. Die Stoa war komplett rekonstruiert und nachgebaut, das bot einem ein sehr gutes Bild. Ein weiteres Highlight der Stätte war der Hephaistos- Tempel, nach eigener Bewertung der besterhaltenste den es so gibt. Aber der insgeheime Höhepunkt waren die Schildkröten, die wir dort beobachten konnten (siehe Foto).

Nach der Agora ging es noch zum antiken Friedhof, genannt Kerameikos. Dort hörten wir das letzte Referat unserer Griechenlandfahrt. Auf dem Friedhof stehen viele Repliken von antiken Grabsteinen, da die meisten auf das nahe Museum und das National-Museum verteilt sind. Trotzdem merkte man, dass die alten Griechen eine andere Art von Grabsteingestaltung hatten. Die Grabsteine sind nämlich motivisch gestaltet, zum Beispiel eine Herrin, die von ihrer Sklavin eine Schmuckkiste entgegennimmt. Nach dem Besuch in Kermameikos und dem Kerameikos- Museum hatten wir Freizeit, das bedeutete aber auch alleine Metro fahren…. sehr nervenaufreibend! Glücklicherweise sind alle gut am Restaurant angekommen. Dann gab es das tägliche Drei-Gänge-Menü und alle gingen satt und zufrieden ins Hotel!

Morgen geht es leider leider wieder zurück…

 

Donnerstag, 4. Oktober:

Wir schlugen die Augen auf und waren tatsächlich ausgeschlafen! Warum? Den Vormittag in Athen hatten wir ganz für uns, ohne weitere Programmpunkte, so konnte jeder den Vormittag verbringen, wie er wollte. Meine Zimmer-Mitbewohnerinnen und ich nutzten einen Teil der freien Zeit zum Schlafen. Anschließend erkundeten wir  in kleinen Grüppchen Athen oder shoppten in Läden. Pünktlich um 11:30 Uhr trafen sich alle mit ihrem Gepäck vor dem Hotel. Wir checkten aus und kontrollierten die Anwesenheit. Im Laufe der Fahrt hatten wir für das Durchzählen eine Technik entwickelt. Jeder bekam eine Nummer zwischen eins und neunzehn zugeteilt und die „Challenge“ war es, in der richtigen Reihenfolge durchzuzählen. Man merkte sofort, wenn jemand fehlte, wenn es plötzlich hieß: 5,6,7,9. Glücklicherweise waren wir alle vollzählig. Nachdem wir das Gepäck bis zu unserer Abfahrt in einem separaten Raum wieder verstaut hatten, machte sich eine Gruppe zusammen mit Frau Saage auf den Weg zu einer griechisch-orthodoxen Kirche (griechisch-orthodox ist die Staatsreligion Griechenlands, sehr überraschend, ich weiß). Parallel machte sich das Versorgungsteam auf den Weg, um für Mittagessen und Lunchpaket einzukaufen. Das Team kaufte für sensationelle 6-7€ dreizehn!!! Brote. Außerdem wurde Aufschnitt und was zum Naschen besorgt.

Um 13:30 Uhr machten wir uns dann auf den Weg zum Bus, der uns zum Flughafen bringen würde. Nach einer dreiviertelstündigen Fahrt zum Flughafen Athen-Ellinikon machten wir es uns draußen gemütlich und schmierten Brote zum direkten Verzehr oder zum späteren Essen. Vorab hatten alle ihre Messer, Flüssigkeiten oder andere Gefahrenstoffe in einen Extra- Koffer getan. Dieser wog neun! Kilo mehr, als er durfte. Das Gewicht konnte durchs Rausnehmen von Büchern (gekauft von Herrn Goedecke und Frau Saage für die Schule) und ein wenig Umpacken auf ein geringeres Übergewicht gebracht werden. Der Aufpreis wurde dann schmerzlich in Kauf genommen. Durch lange Gänge und Tunnel ging es zu unserem Gate. Der Weg dorthin wurde erleichtert durch Laufbänder, die die Ganggeschwindigkeit doch sehr beschleunigen. Zwischendurch musste man die Sicherheitskontrolle „bestehen“, wenn man piepte, wurde man selbst an Händen und der Koffer mit einem Speziallappen abgewischt und in einem Gerät analysiert. Glücklicherweise wurde niemand festgenommen… Am Gate angekommen, begann direkt das Boarding. Im Wartebereich stellten wir um 17:11 Uhr fest, dass unsere Maschine etwas Verspätung hatte. Der Flug war sehr ruhig und alle kamen gesund und munter in Berlin-Schönefeld (SXF) an. Unsere S-Bahn zum Bahnhof fiel aus. Schon etwas in Panik, rettete uns ein Teilnehmer der Fahrt, der sich sehr gut mit dem Verkehrsnetz in Berlin auskennt und uns  souverän zum HBF brachte. Dank dem Zeitpuffer, den Frau Saage eingebaut hatte, machte die Verspätung des Fluges gar nichts und wir hatten sogar kurz Aufenthalt. Um 22:30 Uhr rollte unser ICE Richtung Hamburg los. Auf der Zugfahrt wurde geschlafen, Netflix geguckt, gelesen oder lecker gegessen. In Hamburg angekommen warteten wir auf unsere Regionalbahn. Ich denke alle, die gestern Nacht in dieser Bahn saßen, stimmen mir zu, dass der Begriff „Bimmelbahn“ es eher trifft, denn diese Bahn hielt wirklich in gefühlt jedem Kuhdorf, allein zwei oder drei mal in Hamburg. Nach einer gefühlten Ewigkeit in der Bimmelbahn kamen schließlich alle (außer einer Person, die in Reinfeld wohnt) überglücklich in Lübeck an und fielen ihren Eltern in die Arme, die sie nach acht Tagen wiedertrafen. Um 01:55 Uhr nachts löste sich die Gruppe in alle Himmelsrichtungen auf und fiel zu Hause in ihre heimischen Betten.

 

Die Griechenlandfahrer danken noch einmal ganz herzlich dem Bund der Freunde,  der mit 40€ pro Person, die Fahrkosten senken konnte und uns so vieles ermöglich hat. Einen herzlichen Dank richten wir auch noch einmal an die Kulturmark, die uns den phänomenalen Tag auf Ägina gesponsert und uns so einen tollen Programmpunkt geschaffen hat.

Den größten Dank richten aber alle an Frau Saage und Herrn Goedecke. Die beiden haben mit ihrem unfassbaren Wissen jedes Referat noch durch viele Informationen bereichern können und diese Reise um Fakten ergänzt, die man wahrscheinlich weder in einem Buch, noch auf irgendeiner Website findet. Ab und zu diskutierten sie auch über einzelne Fakten, was die Gruppe faszinierte und belustigte, da ihnen diese kleinen Informationsunstimmigkeiten wahrscheinlich nie im Leben aufgefallen wären. Ein schönen Kontrast bildeten auch Frau Saages E-book, aus dem sie Pausanias zitierte, und Herr Goedecke mit seinem alten Reiseführer, in dem er Passagen zum Vorlesen markiert hatte. Was man vielleicht  als selbstverständlich abhaken könnte, möchten wir auch noch einmal erwähnen: Die Reise verlief reibungslos und überall stand ein Fahrzeug bereit, das uns zu einer Ruine, zu einem Tempel oder auf die Peloponnes über eine Brücke brachte, sowie eine Fähre, die uns nach Ägina übersetzte. Wir danken Frau Saage für die super gut vorbereitete Planung, die das Reisen zu einem Genuss machte. Also noch einmal einen Riesendank an unsere beiden Alt-Griechisch-Lehrer, ohne die diese Reise nicht möglich gewesen wäre.

Ich möchte aber nicht nur meine Meinung darlegen, sondern auch die meiner Mitreisenden, deshalb folgen hier nun Statements der Griechenlandfahrer(-innen) bezüglich unserer Fahrt:

„Eine extrem lehrreiche und angenehme Fahrt! Super Gruppe, spannende Orte, wunderschöne Natur!“

„Eine sehr unterhaltsame Fahrt!  Würde ich auf jeden Fall nochmal machen und kann ich jedem empfehlen!“

„Toll, dass wir so viele an so unterschiedlichen Orten gesehen haben!“

„Eine echt gelungene Fahrt: Kultur und Spaß in einem zusammen“

„Einfach superschön mit allen, auch um sich kennenzulernen. Cool ! Hat einfach Mega-Spaß gemacht und würde ich auf jeden Fall auch weiterempfehlen“

„War eine echt interessante und lehrreiche Fahrt, hat sehr viel Spaß gemacht.👍🏻“

„Eine sehr schöne Fahrt mit netten Leuten und  interessanten Orten“

Frau Saage selbst sagt: „Superfahrt! Mit dieser Gruppe besteht man jedes Abenteuer!“ Mit diesem Fazit würde ich gerne nochmal den Medicane erwähnen. Denn dieser hat unsere Reise zwar abenteuerlich und unerwartet gestaltet, aber er hat keineswegs an der Laune oder der Motivation genagt. All die Faktoren in den oben genannten Statements machten die Fahrt zu einem kulturellen, landschaftlichen, gesellschaftlichen und erinnerungsträchtigen Abenteuer. Niemand, den ihr fragen werdet, wird dieses Erlebnis missen wollen!

Redaktion des Website-Teams (z.T. vor Ort in Griechenland)

P.S.: Ein großer Dank an die beiden Redakteurinnen vor Ort (Stine und Elisabeth) für die Berichte von aus Griechenland und an die fleißigen Fotografen Héloïse und Kennet für die schönen Fotos.