logo
Sliderbild
Slider
Sliderbilder
Slider Orchester
Fassade im Herbst (Slider)
Kreuzgang

Händel-Ausstellung in der Stadtbibliothek

Am 23. Februar hätte der Komponist Georg Friedrich Händel seinen 333. Geburtstag gefeiert. Aus diesem Anlass gestaltete die Eb, das Physikprofil unseres Einführungsjahrganges, in der Stadtbibliothek eine Ausstellung zu Leben und Werk dieses „Meisters der Melodie“, der 1703 sogar fast Nachfolger des hiesigen Organisten Dietrich Buxtehude und somit Lübecker geworden wäre, hätte er nur nicht die Heirat mit dessen Tochter verweigert…

Doch trotz dieser verpassten Möglichkeit lagern im musikhistorischen Archiv der Stadtbibliothek etliche Kompositionen und Schriftstücke von und zum Thema Händel. Angeleitet von Herrn Hegge, ihrem Musik- und Geschichtslehrer, und von Herrn Schnoor, dem Leiter der Musikabteilung der Stadtbibliothek, durften die Schülerinnen und Schüler vier Wochen lang dort Quellenrecherche betreiben und dabei auch wertvolle Originale studieren. Daraus entstand Stück für Stück eine Ausstellung, in der die historischen Dokumente thematisch angeordnet und mit informativen selbstverfassten Sachtexten umrahmt wurden. So werden Händel im Kontext seiner Zeit, der Epoche des Absolutismus‘, seine Biographie inklusiver seiner vielen Reisen, seine Kompositionen und sein Verhältnis zu Mozart unter die Lupe genommen.

Am vergangenen Freitag zeigte sich dann das Resultat dieser sorgfältigen Arbeit: Um 12:30 Uhr wurde in Gegenwart von Lehrkräften, Eltern und anderen interessierten Gästen die Ausstellung im historischen Scharbausaal, dem ehemaligen Dormitorium der Mönche des Katharinenklosters, eröffnet. Musikalisch umrahmten das Neue Kantorat unter der Leitung von Herrn Hegge sowie Philine Glöckner an der Oboe und Konstantin Schiffner am Klavier diese Veranstaltung – natürlich mit Kompositionen des Barockmusikers Händel (einem Chor aus „Judas Maccabeus“ und einem Satz aus der Sonate in g-moll für Oboe und Basso continuo). Nach einem kurzen inhaltlichen Überblick wurden die Besucherinnen und Besucher dann in die Ausstellung entlassen und zeigten sich sehr beeindruckt.

Die Ausstellung ist noch bis zum 20. März (Montag bis Freitag von 10 bis 19 Uhr und Samstag von 9 bis 13 Uhr) im Foyer der Stadtbibliothek in der Hundestraße zu sehen – der Besuch lohnt sich!

Redaktion des Website-Teams