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Herr Fick – Das Urgestein in Person | September-Interview

Das ist der Beginn einer neuen Reihe auf der Website: LEHRERINTERVIEWS! Wir interviewen für euch jeden Monat einen neuen Lehrer – und ihr könnt teilnehmen! Am Ende jedes Interviews erfahrt ihr den nächste/n Lehrer/in und könnt uns dann an die E-Mail-Adresse homepage@katharineum.de eure Wunschfragen senden. Wir freuen uns auf eure Ideen!

 

Unser erstes Interview führten wir mit Herrn Fick, der sich seit vielen Jahren aktiv für das Katharineum engagiert.

 

Welche Fächer haben Sie früher unterrichtet und welche unterrichten Sie momentan?

Ich habe früher Deutsch, Sport und Philosophie unterrichtet. Und jetzt unterrichte ich lediglich Philosophie.

 

Zum wie vielten Mal haben Sie Ihre Tätigkeit als Lehrer wiederaufgenommen?

Jetzt eigentlich das erste Mal. Vor zwei Jahren musste ich aufhören, weil wir dort 100 Schüler weniger wegen G8 hatten, wegen des Doppeljahrgangs. Und jetzt brauchte man mich Gott sei Dank wieder in Philosophie.

 

Ist es Ihnen leicht gefallen nach zwei Jahren in die Schule zurückzukehren oder mussten Sie sich noch einmal motivieren?

Nein, ich brauchte keine Motivation. Ich habe mich unwahrscheinlich gefreut, dass ich wieder am Katharineum unterrichten darf.

 

Was haben Sie in Ihrer kurzen Rentenzeit gemacht?

Ich habe mich ziemlich gelangweilt, habe aber viel Sport getrieben und war viel am Strand und habe gebadet.

 

Sind Sie auch in Ihrer unterrichtsfreien Zeit mit der Schule verbunden geblieben?

In der unterrichtsfreien Zeit insofern, dass ich nach wie vor mit Herrn Hampel das Krippenspiel leite.

 

Hat sich die Schule Ihrer Meinung nach stark verändert?

Also sie hat sich in den vier Jahrzehnten, in denen ich hier unterrichtet habe, stark verändert, aber nicht während der letzten beiden Jahre. Da ist kein Unterschied festzustellen.

 

Haben sich die Schüler im Laufe der Zeit auch verändert?

Insgesamt hat sich das Verhältnis zwischen Schüler und Lehrern im Vergleich zu meiner Anfangszeit, Anfang der 70er Jahre, sehr positiv verändert.

 

Was hat sich denn genau geändert?

Die Lehrer gehen nicht mehr so vollkommen autoritär mit den Schülern um und die Schüler haben einen besseren Zugang zu den Lehrern, auch weil sich die Schüler viel stärker als im früheren Maße mit dem Katharineum identifizieren.

 

Welche Kollegen haben Sie am meisten vermisst?

Ich?! Alle!

 

Haben Sie einen Hass- bzw. Lieblingsort an der Schule?

Nein, das Katharineum ist für mich eine geistige Lebensform, da gefällt mir alles.

 

Hatten Sie früher einen Stammplatz im Lehrerzimmer? Wenn ja, haben Sie den jetzt wiederbekommen?

Ne, ich sitze jetzt als Oldie (lacht) zwischen den ganzen Referendaren, mit Herrn Kempe zusammen.

 

Was ist das Lustigste, was Sie jemals mit Schülern erlebt haben?

Also darüber müsste ich erst nachdenken, da könnte ich nichts sagen. Ich erlebe da so viel Lustiges, also so viel, was da auch zum Lachen reizt, auf beiden Seiten. Das kann ich nicht genau sagen.

 

Und zum Schluss noch einmal ganz ehrlich: Gehen Ihnen die Schüler auch manchmal auf die Nerven?

Also ganz selten, muss ich sagen, ganz selten.

 

Vielen Dank. Vielleicht sieht man sich in 5 Jahren ja mal wieder hier.

 

Unser nächstes Interview führen wir mit Herrn Hegge. Wir freuen uns auf eure Fragen!