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Kreuzgang

Kunstausstellung der Ed

„TU ES – Metamorphosen des Ovid“ – „declaratio artes amandi“- „Reflexionen in Kunst – Latein – Musik“

Unter diesem Motto eröffnete die Klasse Ed (Latein- und Kunstprofil) am 10. Juli 2017 um 19 Uhr im Haus der Wissenschaft (Breite Straße 6-8) ihre in den Fächern Latein, Kunst und Musik erstellte Ausstellung.

Nachdem zwei Schülerinnen im Namen der Klasse zu dieser Vernissage, die gleichzeitig als Konzert, Elternabend und ein das Schuljahr abschließendes Sommerfest fungierte, begrüßt hatten, schlenderte das Publikum aus Eltern-, Lehrer- und Schülerschaft durch die Ausstellung, die zwischendurch durch musikalische Darbietungen ergänzt wurde.

Im Musikunterricht bei Herrn Schult hatte die Ed in aus Sprach- und Kunstprofil gemischten Gruppen musikalische Metamorphosen erarbeitet, die sich jeweils mit einer der Metamorphosen des Ovid beschäftigten. Dabei waren sowohl Streichinstrumente wie Geige und Cello als auch Fagott, Gitarre, Keyboard und Schlagwerk zu hören. Experimentelle Klänge wie das Streichen eines Kontrabassbogens an einem Metallophon überraschten die Zuhörerschaft.

Die nach der ursprünglichen Reihenfolge der Metamorphosen angeordneten großformatigen Gemälde hatte das Kunstprofil bei Frau Asmussen unter der Aufgabenstellung, den überzeitlichen Gehalt der jeweiligen Verwandlungsgeschichte darzustellen, mit Acryl auf Leinwand angefertigt. Auch die Skizzenbücher, die den künstlerischen Prozess in den Gestaltungsfeldern Komposition, Farbigkeit und Malweise dokumentierten, fanden beim Publikum viel Anklang.

Das Lateinprofil beschäftigte sich unter der Leitung von Frau Frost in Kleingruppen mit der Übersetzung jeweils einer Metamorphose und arbeitete psychologische Urmodelle wie die Abspaltung von den eigenen Eltern (Phaeton und der Sonnenwagen) heraus, fand aktuelle Bezüge und gestaltete passende Collagen und Kurzfilme. Diese sind, genau wie die an die vorausgegangene Unterrichtseinheit „Rhetorik“ anknüpfenden  selbstverfassten Reden, Teil der Ausstellung.

Dank der Unterstützung der Kulturmark, des Bundes der Freunde und der Michaul-Haukohl-Stiftung konnte die Vorbereitung dieser umfangreichen Ausstellung durch einen Fachtag in Berlin am 2./3. März ergänzt werden. Bei Besuchen der Berliner Gemäldegalerie, des Neuen Museums Berlin, des Pergamonmuseums und zweier Werkschauen konnten beide Profile jeweils thematisch ihr Fachwissen hinsichtlich der Rezeption der Metamorphosen von der Antike bis heute vertiefen und sich inspirieren lassen.

Bis zur Finissage am Montag, den 15.09.2017 um 14 Uhr, ist die Ausstellung von Montag bis Donnerstag von 9-16 Uhr und am Freitag von 9 – 14:30 Uhr geöffnet – ein Besuch lohnt sich!

Redaktion des Website-Teams