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Vernissage der Q2d am 15. Januar 2018

Am 15. Januar 2018 eröffnete die Q2d, das Kunstprofil des Abiturjahrgangs, eine Ausstellung mit ihren Werken der letzten drei Jahre. Pünktlich um 19 Uhr begann die Vernissage. Gekommen waren nicht nur Förderer der einzelnen Projekte, Eltern und Lehrkräfte, sondern auch viele Schülerinnen und Schüler. Gerade diejenigen, die momentan im E- und Q1-Jahrgang das Kunstprofil besuchen, konnten so schon einen kleinen Einblick in die Zukunft gewinnen.

Nach einer offiziellen Begrüßung nahm die Klasse die Besucher mit auf eine Zeitreise von der Gotik bis zum Expressionismus und zeigten so die künstlerische Entwicklung der Klasse während der Oberstufe. Jeweils zu zweit stellten die Schülerinnen und Schüler die einzelnen Epochen und zugehörigen Projekte vor. Mehrmals hatte die Q2d am Programm „denkmal aktiv“ der Deutschen Stiftung Denkmalschutz teilgenommen, in dessen Rahmen sie sich zum Beispiel in der Kulturwerft Gollan mit dem „Zauber der Industriearchitektur“ durch Techniken wie Linolschnitt oder Graffitis künstlerisch auseinandergesetzt hatte.

Besonders beeindruckt war das Publikum auch von den im Stil gotischer Malerei  angefertigten Bildern aus dem Innenraum unserer Katharinenkirche und den Werken, die auf der Studienfahrt nach Prag entstanden sind, wie zum Beispiel die Darstellungen der Karlsbrücke. Die auf dieser Fahrt und für andere Projekte entstandenen Skizzenbücher lagen ebenfalls aus und boten einen Einblick in die doch sehr aufwendige Vorarbeit, die hinter jedem der Kunstwerke steckt.

Doch die Ausstellung zeigt nicht nur viele Epochen, sondern auch unterschiedlichste Techniken: So sind die Bilder aus Prag mit Aquarellfarben gemalt, die Bilder, die sich mit der Gotik beschäftigen, mit Acryl und zur Renaissance wurden sogar Selbstportraits in Form von Tonmedaillons gezeigt. Man kann Jugendstil-Schmuck bestaunen, der in wochenlanger Arbeit hergestellt wurde und Comics , die sich mit der romantischen Novelle „Der Sandmann“ von E.T.A  Hoffmann beschäftigen und in Verknüpfung mit dem Deutschunterricht entstanden sind.

Die Q2d setzte sich auch mit einzelnen Malern, wie dem Post-Impressionisten Paul Gauguin oder Neo Rauch als Vertreter der Neuen Leipziger Schule auseinander und ließ sich von ihnen zu eigenen Bildern inspirieren.

Zwischendurch und hinterher konnte sich das Publikum am liebevoll zusammengestellten Buffet stärken und zu Improvisationen am Klavier die Werke noch einmal auf sich wirken lassen. Erste Kaufinteressen wurden bei den Künstlerinnen und Künstlern bereits angemeldet.

Zum Schluss bedankte sich die Klasse bei den Veranstaltern für die Möglichkeit zur Nutzung der Räume und besonders bei Frau Markmann für die Begleitung und Unterstützung in den letzten drei Jahren!

Die Ausstellung ist auf jeden Fall einen Besuch wert! Sie ist bis zum 15.2.2018 im Haus der Wissenschaft, Breite Straße 6-8, zu sehen.     

                                                                                                                               Redaktion des Website-Teams