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Fassade im Herbst (Slider)
Kreuzgang

Von Harfe bis Kontrabass, von Barock bis Jazz – Der Kammermusikabend des Abiturjahrgangs

Am 25. April um 19 Uhr lud der aktuelle Abiturjahrgang zum Kammermusikabend ins Refektorium ein. Die über 50 Gäste aus Lehrer-, Eltern und Schülerschaft erwartete ein bunt gemischtes Programm:

Den Anfang machten mit dem ersten Satz aus der Triosonate in c-Moll von Johann Joachim Quantz in moderner Besetzung Mientje Maack, Era von Massenbach und Lilli Hermes, die, obwohl erst in der 9. Klasse, sozusagen in vorausahnender Solidarität jetzt schon auf dem Kammermusikabend des Abiturjahrgangs auftraten und viel Applaus ernteten.

Danach zauberte Luise Sandberger aus der Q1d mit dem Kunstlied „Bei der Wiege“ von Felix Mendelsohn-Bartholdy so manchen Zuhörern ein paar Tränen in die Augenwinkel. Im Konstrast dazu beeindruckte Leonie Brockmann aus der Q2a mit einer virtuosen Sonate für Kontrabass des modernen Komponisten David Ellis.

Die Pause verbrachte das Publikum bei Getränken und Gesprächen im Refugium, bis es mit Gongschlägen wieder ins Refektorium gerufen wurde, wo inzwischen schon die Harfe aufgebaut worden war. Auf dieser musizierte Anna Davidsmeyer aus der Eb ein Minuetto von Alessandro Scarlatti und zwei kurze Stücke von César Frank und schuf so einen schönen Einstieg in die zweite Hälfte des Programms.

Dieses führten dann die Geschwister Jonas und Felicitas Klein (Q2a und Ea) an Klavier und Geige mit den ersten beiden Sätzen aus der Sonate a-Moll von Robert Schumann fort und beeindruckten das Publikum durch ihr hohes musikalisches Niveau. Ihr zweites Stück, „Subito“ von Witold Lutoslawski, kündigten die beiden als sehr modern an und warnten vor dementsprechenden absichtlichen Missklängen. Für dieses energiegeladene und ungewöhnliche Stück erhielten die beiden ebenfalls viel Applaus, bevor sie dann Bühne und Flügel Constantin Schiffner aus der Q2a überließen.

Dieser spielte aus einer der (seiner Meinung nach schönsten und schwersten) Sonaten von Joseph Haydn, der Sonate in Es-Dur, das Allegro und im Anschluss daran die „Etudes Tableaux No.5“ von Sergei Rachmaninow und begeisterte das Publikum mit seiner virtuosen und differenzierten Spielweise. Malte Jonas aus der Q2d stand ihm mit seiner beeindruckenden und emotionalen Interpretation von zwei Sätzen aus der Cello-Sonate No.1 von Benjamin Britten in nichts nach.

Zum Ausklang des Abends bot Rochus Marr aus der Q2d noch zwei Jazz-Stücke dar, bevor dann alle Musikerinnen und Musiker zum Abschlussapplaus auf die Bühne gebeten wurden und sich als Dank einen Musikbleistift vom Blumenstrauß (siehe Foto) pflücken durften. Wenngleich der Abiturjahrgang diesen Abend zwar hauptsächlich der schönen Musik wegen veranstaltet hatte, aber eben nebenbei auch einen Abiball- und eine Abizeitung zu finanzieren hat, wurde auf die Spendendose am Ausgang hingewiesen, in der es dann auch munter klimperte und raschelte…

Wir danken allen Beteiligten für diesen gelungenen Abend!

Redaktion des Website-Teams