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Fassade im Herbst (Slider)
Kreuzgang

Weimarfahrt des Q1-Jahrgangs 2018

Nachdem wir seit Anfang des Schuljahres schon viel über Goethe, Schiller und Weimar allgemein gehört hatten, ging es am 17. September um 6 Uhr morgens los. Nach sieben Stunden Fahrt kamen wir in der Jugendherberge an. Als wir uns alle kurz ausgeruht hatten, machten wir uns auf den Weg in die Innenstadt von Weimar zur Stadtführung. Am Abend schauten wir uns standardmäßig den Film „Goethe!“ im Kino an. Dieser thematisierte unter anderem die Entstehungsgeschichte des Romans „Die Leiden des jungen Werther“. Dieses Buch war zuvor bei manchen bereits im Unterricht besprochen worden und war dadurch noch besser zu verstehen. Anschließend gab es für alle Freizeit und die Möglichkeit, Weimar bei Nacht zu erleben.

Am nächsten Tag besuchten die vier Klassen zeitversetzt das Goethe-und Schillerhaus sowie das Goethe Nationalmuseum. Der Park und auch Goethes Gartenhaus an der Ilm wurden ebenfalls von den meisten besichtigt. Die Q1c schaute sich außerdem das Haus Hohe Pappeln vom Architekten und Designer Henry van de Velde an, welcher als Mitbegründer des Bauhauses gilt. Den zweiten Abend besuchten die Q1b und Q1c das Nationaltheater, in dem das moderne Stück „Restleben“ aufgeführt wurde. Die übrigen Klassen verbrachten den Abend im Escape Room oder in der Stadt.
Morgens ging es nach dem Frühstück auf den Ettersberg, um die Gedenkstätte Buchenwald zu besichtigen. Dort schauten wir uns zunächst einen Kurzfilm über das ehemalige KZ an und durften anschließend das große Gelände und das Museum eigenständig erkunden. Nachdem wir uns zwei Tage lang mit der Weimarer Hochkultur auseinandergesetzt hatten, war dies ein großer Kontrast. Dieses Erlebnis stimmte uns alle sehr nachdenklich und bewegte uns tief.

Die Rückfahrt dauerte aufgrund eines Staus sehr lange und wir kamen am Abend etwas erschöpft wieder in Lübeck an.
Es lässt sich sagen, dass alle Klassen die Weimarfahrt sehr genossen und wir ein abwechslungsreiches kulturelles und historisches Programm absolviert haben. Die im Unterricht behandelten Inhalte konnten gut eingebracht werden.
In diesem Zusammenhang möchten wir uns bei unseren Deutschlehrern bedanken, dass sie uns so gut begleitet haben.

Nina Bahlmann, Sirpa Pall